Schlachten ● Zerlegen ● Qualitätsfleisch ● Feine Wurstwaren ● Schinkenspezialitäten ● und mehr

Harald Schäfer
Hohenloher Fleisch & Wurst GmbH u. Co. KG
Muthofer Str. 10
74670 Forchtenberg
Fon: 07947-91 100
Fax: 07947-91 10 20
info@schaefer-hohenlohe.de

Tipps zum Thema Fleisch und Wurst

Hier haben wir Ihnen ein paar "Weisheiten" vom Einkaufen über die Aufbewahrung bis zur Zubereitung zusammengestellt.

Haben auch Sie ein paar Tipps? Mailen Sie uns und wir revanchieren uns für die Veröffentlichung mit einem kleinen Präsent.

Gut zu Wissen:

Wie erkennt man gutes Fleisch?
1. am Geruch:
Frisches Fleisch riecht dezent, keinesfalls intensiv. Vor allem für Kalb- und Schweinefleisch gilt diese Regel. Gut abgehangenes Rindfleisch besitzt einen etwas stärkeren Geruch, der aber trotzdem klar und keinesfalls muffig ist.
2. am Aussehen:
Gutes Fleisch hat Glanz, darf aber auf keinen Fall wässerig wirken. Wenn die Feuchtigkeit auf der Oberfläche deutlich sichtbar ist, wurde das Tier zu schnell aufgezogen. Zu viel Stress ist ebenfalls eine Ursache für wässeriges Fleisch. Gestresste Tiere haben weiches, labbriges Fleisch.
Die Farbe muss klar sein, nicht verwaschen, sie variiert je nach Fleischart zwischen dunkelrosa und bräunlich. Das Fleisch von Tieren, die Grünfutter bekommen haben, ist dunkler. Das gilt insbesondere für Kalbfleisch. Gut abgehangenes gereiftes Rindfleisch ist ebenfalls dunkel.
Aber auch da gibt es Unterschiede: Ist das Fleisch tief dunkelrot, kann das ein Zeichen für zu viel Stress beim Transport und bei der Schlachtung sein. Rindfleisch kann je nach Dauer der Reifung sogar trocken aussehen, was aber ein Qualitätsmerkmal ist und kein Fehler.
Das Fett ist nach genügend langer Reifung von zwei bis drei Wochen hellgelb. Das Fleisch von Jüngeren Tieren ist im allgemeinen heller. Wenn es marmorier ist,
also dünne Fettadern zeigt, bleibt es beim Braten zarter und saftiger.
So lange ist Fleisch tiefgekühlt haltbar
Bei fachgerechter Tiefkühlung (ideal: - 18°C) und ordnungsgemäßer, luftfreier Verpackung hält sich Fleisch wie unten angegeben. Fettes Fleisch ist tiefgekühlt weniger haltbar als mageres.
Tiefgekühltes Fleisch am besten im Kühlschrank auftauen, denn durch das langsame Auftauen läuft weniger Saft aus. Vermeiden Sie, dass Fleischsaft auf andere Lebensmittel tropft. Zu schnell aufgetautes Fleisch verliert viel Flüssigkeit und kann beim Zubereiten trocken und "strohig" werden.
Gefrorenes Fleisch keinesfalls im warmen Wasser auftauen und Tiefkühl-Geflügel vor dem Zubereiten unbedingt immer ganz auftauen lassen.
Fleischart

Rindfleisch mager
Schweinefleisch mager
Schweinefleisch fett
Kalbfleisch
Geflügel
Knochen
Lamm mager
Lamm fett
 

Max. empf. Lagerdauer

8 Monate
5 Monate
3 Monate
6 Monate
5 Monate
3 Monate
5 Monate
3 Monate

Braten in der Pfanne
Die Grundregel lautet: "Rasch anbraten - langsam fertig braten"
Damit es bestens gelingt halten Sie sich am besten an folgende Regeln.
  • Fleischstücke ca. 10 Minuten vor dem Braten zum Temperieren aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Tupfen Sie das Fleisch sorgfältig ab, bevor Sie es in die Pfanne legen, da es dann besser bräunt und das Fett nicht so sehr spritzt.
  • Verwenden Sie fürs Braten nur hitzebeständige Fette oder neutrale Öle. Insbesondere Olivenöl eignet sich nicht zum Braten
  • Überhitzen Sie das Fett keinesfalls. Das verdirbt den Geschmack und es können gesundheitsschädliche Substanzen entstehen.
  • Braten Sie Fleischstücke immer zuerst auf der fettreichen Seite an - das spart Bratfett.
  • Wichtig ist, dass Sie das Fleisch bei hoher Hitze schnell anbraten, da das Fleisch dadurch saftig bleibt.
  • Bestäuben Sie Naturschnitzel, Koteletts etc. nach dem Würzen sparsam mit griffigem Mehl. So entsteht beim Braten eine zart knusprige Kruste.
Fleisch grillen
Grillen ist eine sehr gesunde weil fettarme Zubereitungsart, zu der sich robusteres Fleisch mit kräftigem Eigengeschmack bestens eignet.
Als Faustregel gilt: Alles, was man in der Pfanne braten kann, eignet sich auch zum Grillen.
  • Das Grillgut immer erst dann auf den Rost oder in die Grillpfanne legen, wenn diese wirklich heiß sind. Dadurch bleibt das Fleisch saftig.
  • Achten Sie beim Grillen immer darauf, dass kein Fett in die Glut tropft. Beim Verbrennen entstehen gesundheitsschädliche Stoffe wie z. B. Benzpyren.
  • Um das Abtropfen von Fett zu verhindern, entweder Rost mit Alufolie bedecken, Alu-Grillschalen benutzen oder die Feuerstelle seitlich vom Grillgut platzieren.
  • Die Grilldauer hängt davon ab, wie man das Fleisch zubereitet haben will.
    Wer saftiges, zart rosa Fleisch bevorzugt, sollte es wenden, sobald Fleischsaft aus der
    Fleischoberfläche auszutreten beginnt. Nach dem Wenden nur noch kurze Zeit fertig grillen und anschließend Ruhen lassen!
  • Verwenden Sie zum Grillen stets eine Grillzange, denn wenn das Fleisch angestochen wird, rinnt wertvoller Fleischsaft aus, und das Grillgut kann zäh und trocken werden.
     
     

 

Gut zu Wissen:


 

Home / Aktuell | Kontakt | Impressum